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Traumafolgestörungen – Der Kollaps unserer Warnsysteme

Wann

13. Mai 2024 - 14. Mai 2024    
9:00 - 17:00

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Wo

Jugendgästehaus Wien-Brigittenau
Adalbert Stifter Straße 73, 1200 Wien, Wien, Wien, 1200
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Traumata sind eine verheerende Erfahrung. Unser Gehirn, das sonst zuverlässig den Ansturm an Informationen und Situationen hormonellen Ungleichgewichts kompensieren kann, gerät an seine Grenzen. Traumatische Erfahrungen sind kein seltenes Phänomen. Etwa acht Prozent der Bevölkerung leiden irgendwann im Laufe ihres Lebens unter posttraumatischen Stresssymptomen, oft auch unerkannt oder unbewusst und erst einmal nicht als Traumafolgestörung diagnostiziert.

Das Störungsbild ist geprägt durch z. B. belastende Gedanken und Erinnerungen, Vermeidungsverhalten, emotionaler Rückzug etc. und für viele Fachkräfte in der Begleitung der Menschen mit Traumafolgestörung selbst ein emotionaler Kraftakt.

In der Fortbildung werden am ersten Tag die Grundlagen gelegt, um die neuronalen Veränderungen im Gehirn nachvollziehen zu können. Der zweite Tag hat den Schwerpunkt im praktischen Ansatz.

Inhalt

  • Grundlagen zum Aufbau unseres Gehirns und die Trauma-begünstigenden Störungen auf der Ebene der neuronalen Strukturen
  • Auslöser, Symptome und Diagnostik
  • Entwicklungstraumatisierung bei (sexualisierter) Gewalt, Vernachlässigung, Beziehungsabbrüchen
  • Schocktraumatisierung bei Unfällen, Kriegserlebnissen, Vergewaltigungen und anderen Gewaltdelikten
  • Salutogenese: das Konzept nach Antonovsky
  • Trauma-pädagogische Grundlagen
  • Trauma-sensibles Handeln

Zielgruppe:

Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Werkstätten und dem Wohnbereich

Dozent: Roland Haag

Datum: 13.-14.05.2024 zweitägig

Zeit: jeweils von 09:00-17:00 Uhr

Preis: 429,00€ zzgl. 20% USt. (inkl. Kaffeepausen)

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