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Die ICF – Möglichkeiten und Grenzen in der personenzentrierten Teilhabeplanung

Karte nicht verfügbar

Datum/Zeit
Date(s) - 21. November 2022
10:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Wien

Kategorien Keine Kategorien


Mit der seit 2005 in deutscher Sprache aufliegenden internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) und der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen (ICF–CY, 2011) kam es zu einem nachhaltigen Umdenken zum Begriff der Behinderung. Bis dahin wurde eine Behinderung als Folge einer Schädigung einer Körperstruktur- oder Funktion gesehen und somit als alleiniges Problem einer Person. Mit der ICF wird verdeutlicht, dass Behinderung ein dynamischer Prozess ist und somit mehr ist als ein Gesundheitsproblem. Das Konzept der ICF macht deutlich wie sich ein Gesundheitsproblem z.B. eine Sehbehinderung auf das Leben und die gesellschaftliche Teilhabe auswirkt und durch welche Faktoren (z.B. eine Brille verwenden) dies beeinflusst bzw. behoben werden kann. Das heißt, es ermöglicht, die Auswirkungen eines Gesundheitsproblems verständlich und einheitlich zu beschreiben und dabei Wechselwirkungen mit relevanten Kontextfaktoren in den Blick zu nehmen. Die einheitlichen und verständlichen Formulierungen helfen bei der Planung und Dokumentation von betreuungs- und pädagogischen Interventionen und fördern die Zusammenarbeiten zwischen den unterschiedlichen Professionen (Ärzten, Therapeuten, Assistenten) und den Menschen mit Beeinträchtigung. Inhalte Die ICF

  • ihre Basis, ihr Modell und ihr Aufbau
  • und ihre praktische Anwendung in der Assistenzplanung und der Dokumentation
  • ihre Möglichkeiten und Grenzen
  • konkrete Anwendungsbeispiele

Ziele des Seminars: Die Teilnehmenden

  • erhalten durch Vortrag Informationen über die Inhalte der ICF
  • übertragen ausgewählte Inhalte der ICF in Beispiele aus der Praxis
  • klassifizieren die Beeinträchtigungen des Funktionsniveaus einer Person
  • konkretisieren Interventionen durch Zuordnung von Maßnahmen
  • Möglicher Ansatz von Bedarfsermittlungen

Technik:

  • PC oder Laptop mit Kamera und Headset oder Kopfhörer
  • GoToMeeting

Sie können jederzeit an einem GoToMeeting Testmeeting teilnehmen, um sich mit GoToMeeting vertraut zu machen und Ihr Mikrofon/Ihre Lautsprecher zu testen, bevor Sie an der Fortbildung teilnehmen. https://support.goto.com/de/meeting/help/join-a-test-session-g2m050001

Zielgruppe: MitarbeiterInnen in den Einrichtungen und Diensten für Menschen mit Behinderungen

  • Leitungsverantwortliche
  • Qualitätsbeauftragte

TeilnehmerInnen: max. 15 Personen

Dozent: Andreas Pötschke, Dipl. Ing., FW Gesundheit und Sozialwesen (IHK)

Datum: 21.11.2022

Zeit: 09:00-17:00 Uhr

Preis: € 189,– zzgl. MwSt. inkl. Verpflegung  

Dozent

  Andreas Pötschke, Dipl. Ing., FW Gesundheit und Sozialwesen (IHK)  

 

 

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